ELEND VERHINDERN, BEVOR ES ENTSTEHT

Unser aktives dauerkastrations­programm

DAS PROBLEM BEGINNT NICHT auf der strasse

Wer dauerhaft weniger Straßenhunde will, muss verhindern, dass immer neue geboren werden.

In den ländlichen Regionen Nordostrumäniens leben unzählige Hunde bei Familien auf abgelegenen Höfen. Viele dieser Tiere sind nicht kastriert. Gerade für Menschen mit sehr geringem Einkommen ist eine Kastration häufig nicht bezahlbar – doch Geld ist längst nicht das einzige Problem. Oft haben sie weder Internet noch Zeitung, manche können nicht lesen. Von kostenlosen Kastrationsangeboten erfahren sie deshalb gar nicht. Und selbst wenn sie davon erfahren, fehlt ihnen die Möglichkeit, ihren Hund zu einer Tierarztpraxis oder Kastrationsaktion zu bringen.

So werden immer wieder Welpen geboren, für die es keinen Platz gibt. Manche werden grausamst “entsorgt” oder irgendwo sich selbst überlassen. Auf der Straße sterben sie an Hunger, Krankheiten oder bei Verkehrsunfällen. Im besten Fall werden sie rechtzeitig gefunden oder in einem Karton vor dem Tor einer Tierschutzorganisation ausgesetzt.

Deshalb warten wir nicht, bis Welpen geboren, ausgesetzt oder zu Straßenhunden werden. Und wir warten auch nicht darauf, dass ihre Besitzer den Weg zu uns finden.

Wir fahren zu ihnen – und verhindern den nächsten Wurf, bevor er entsteht.

Kastrations­programm

FAKTEN UND ZIELE

Anzahl der Hunde in Rumänien

  • Geschätzte Anzahl der Hunde: ca. 6 Millionen
  • Größtenteils nicht registrierte Hunde
  • Straßenhunde: ca. 600.000
  • Besitzerhunde: ca. 5,4 Millionen Hunde (90 %)

Hunde der Liste 2

ca. 1 Million

Liste 1 Hunde

Hunde, deren Kastration keinen Einfluss auf die Kontrolle der Population hat.

merkmale

Geringer Aufwand

Um Hunde der Liste 1 zu kastrieren, benötigt man im Wesentlichen nur einen Tierarzt an einem Standort.

Beispiel
Eine rumänische Tierarztpraxis wird bezüglich Kastrationen von Tierschützern angeworben. Ein Pauschalpreis pro Tier wird vereinbart. Der Tierarzt interessiert sich für hohe und unkomplizierte Kastrationszahlen und wird eher Liste 1 Hunde bedienen.

Liste 2 Hunde

Schwer erreichbare Hunde, die für die Nachzucht verantwortlich sind

merkmale

Hoher Aufwand

Um Hunde der Liste 2 zu kastrieren, sind weitaus mehr Maßnahmen erforderlich:

WENN JEDER EURO MÖGLICHST VIEL BEWIRKEN SOLL.

DARUM KASTRIEREN WIR GEZIELT HÜNDINNEN

Natürlich braucht es für einen Wurf auch einen Rüden. Doch gerade in den ländlichen Regionen bewegen sich Hunde oft frei und über weite Strecken.
Wir können niemals sicherstellen, dass nicht ein unkastrierter Rüde aus dem nächsten oder sogar drei Dörfer weiter auftaucht und eine Hündin deckt.

Bei der Hündin können wir dagegen Gewissheit schaffen: Ist sie kastriert, wird sie keinen weiteren Wurf bekommen – ganz gleich, wie viele unkastrierte Rüden unterwegs sind.

Deshalb setzen wir unsere begrenzten Mittel gezielt dort ein, wo die Wirkung sicher ist: bei Hündinnen der Landbevölkerung und freilebenden Straßenhündinnen.

NICHT NUR EINE KASTRATIONSAKTION.
EIN GANZES SYSTEM DAHINTER.

SO HELFEN WIR
JEDEN TAG, DORF FÜR DORF.

Eine Hündin zu kastrieren ist am Ende nur ein kleiner Teil der Arbeit. 

Damit wir gerade die Tiere erreichen, die sonst durch jedes Hilfsangebot fallen würden, haben wir über viele Jahre eine eigene Infrastruktur und ein weitreichendes tiermedizinisches Versorgungsnetz in Nordostrumänien aufgebaut.

Wir suchen die Hündinnen, holen sie ab, kastrieren und versorgen sie in unserer eigenen Nonprofit-Tierklinik oder einer von 9 angeschlossenen Tierarztpraxen und bringen sie anschließend wieder zurück. Alles mit eigenen Teams, eigenen Fahrzeugen und dauerhaft vor Ort.

Eine eigene Nonprofit-Tierklinik

Das medizinische Herzstück unserer Arbeit. Hier werden die Hündinnen untersucht, kastriert, geimpft, gechippt und gegen Parasiten behandelt. Nach dem Eingriff werden sie versorgt und überwacht, bevor sie wieder nach Hause zurückkehren.

9 angeschlossene Tierarztpraxen

Nicht jede Hündin muss den weiten Weg bis in unsere Klinik zurücklegen. Neun angeschlossene Tierarztpraxen erweitern unser Versorgungsnetz und ermöglichen Kastrationen und tiermedizinische Hilfe näher an den jeweiligen Einsatzorten.

2 mobile Kastrations­einheiten

Unsere voll ausgestatteten Kastrationseinheiten bringen den OP direkt dorthin, wo die Tiere leben. So können wir auch in abgelegenen Regionen viele Hündinnen unter professionellen Bedingungen vor Ort kastrieren.

4 Kastrationstaxis

Viele Besitzer haben keine Möglichkeit, ihre Hündin selbst zu einer Kastration zu bringen. Unsere Kastrationstaxis holen die Tiere direkt zu Hause ab und bringen sie nach der Kastration und Versorgung wieder zurück.

TRANSPARENZ STATT VERSPRECHEN.

Echte Hündinnen.
Echte Einsätze.
Echte Zahlen.

Eine hohe Zahl an Kastrationen allein sagt noch nicht, ob damit tatsächlich weiterer Nachwuchs verhindert wurde. Eine Hündin, die bereits dauerhaft in einem geschützten Shelter lebt, sollte ohnehin nicht mehr tragend werden.

Deshalb zählt für unser aktives Dauerkastrationsprogramm nicht nur, wie viele Hündinnen kastriert wurden – sondern vor allem, welche Hündinnen wir erreicht haben.

Wir suchen gezielt Hündinnen der Landbevölkerung und freilebende Straßenhündinnen, die ohne unseren Einsatz weiterhin Nachwuchs bekommen würden. 

SIE MÜSSEN UNS NICHT EINFACH GLAUBEN.
WIR MACHEN UNSERE ARBEIT TRANSPARENT!

In unseren regelmäßigen Kastrationsreporten zeigen wir offen, was vor Ort passiert und dokumentieren jede Hündin mittels Fotonachweis.

Keine anonymen Zahlen. Keine Shelterhunde als Kastrationserfolg.
Keine utopischen Hochrechnungen.

HILFE, DIE VOR ORT BLEIBT.

ELEND VERHINDERN,
STATT ES ZU VERWALTEN.

Equiwent setzt dort an, wo das Leid entsteht. Unser Ziel ist, die Situation für die Tiere dauerhaft vor Ort zu verändern.

Deshalb investieren wir in Kastrationen, medizinische Versorgung, Aufklärung und eine Infrastruktur, die das ganze Jahr für die Tiere und ihre Besitzer da ist. Wir wollen nicht erst helfen, wenn ein Hund ausgesetzt wurde, auf der Straße lebt oder im Shelter landet. Wir wollen verhindern, dass es überhaupt so weit kommt.

Hunde, die ein neues Zuhause benötigen, vermittelt Equiwent deshalb ausschließlich innerhalb Rumäniens. 

EINE VERMITTLUNG INS AUSLAND FÜHREN WIR SELBST NICHT DURCH.

Natürlich freuen wir uns über jeden rumänischen Hund, der ein gutes Zuhause findet – ob in Deutschland, Österreich oder anderswo. Unser eigener Ansatz beginnt jedoch früher: Wir möchten erreichen, dass langfristig immer weniger Hunde überhaupt ein neues Zuhause brauchen.

WENIGER HUNDE RETTEN MÜSSEN.
WEIL WENIGER HUNDE IN NOT GERATEN.

IHRE HILFE SETZT AN, BEVOR DAS LEID ENTSTEHT.

VERHINDERN SIE DEN NÄCHSTEN WURF.

Wir wissen, wo der Nachwuchs entsteht. Wir haben die Teams, die Fahrzeuge, die Klinik und das Netzwerk, um diese Hündinnen zu erreichen.

Was wir dafür brauchen,
ist Ihre Unterstützung.

Schon 30,- Euro ermöglichen
die Kastration einer Hündin. 

Einschließlich Abholung, Kastration und medizinischer Versorgung.
Für die Besitzer entstehen keine Kosten.

SPENDEN­KONTO

Bankverbindung

Equiwent Hilfsorganisation
Volksbank Münsterland
IBAN: DE43 4036 1906 6405 7495 00
BIC: GENODEM1IBB

Stichwort

KASTRA

spenden@equiwent.org

DAUERHAFT HELFEN.

Werden Sie Fördermitglied

Mit Ihrer Fördermitgliedschaft geben Sie uns etwas besonders Wertvolles: Planungssicherheit. Denn viele unserer Projekte brauchen nicht nur schnelle Hilfe, sondern Menschen, auf deren Unterstützung wir dauerhaft zählen können.

MEHR ALS KASTRATIONEN.

Weitere Hundehilfe von Equiwent

Equiwent ist eine gemeinnützig und mildtätig anerkannte Hilfsorganisation. Bekannt geworden sind wir vor allem durch unsere Pferdehilfe – doch unsere Arbeit reicht heute weit darüber hinaus. Mit Tiermedizin, humanitärer Hilfe, Kinder- und Bildungsprojekten und vielen weiteren Projekten helfen wir dort, wo Unterstützung gebraucht wird. Dabei setzen wir besonders auf nachhaltige Hilfe und dauerhafte Strukturen, statt ausschließlich einzelne Notfälle zu lösen.

Auch unsere Hundehilfe ist auf diese Weise entstanden. Wer über viele Jahre dauerhaft vor Ort arbeitet, begegnet zwangsläufig auch den Problemen, die dort jeden Tag vor der eigenen Tür stattfinden. Straßenhunde, verletzte Tiere, ausgesetzte Welpen oder Familien, die ihre Hunde lieben, sich aber eine notwendige tierärztliche Behandlung nicht leisten können.

Deshalb ist aus einzelnen Hilfseinsätzen über die Jahre eine dauerhafte Hundehilfe mit eigenen Strukturen geworden. Unser Kastrationsprogramm ist ein wichtiger Teil davon – aber längst nicht der einzige.

Wir verhindern neues Leid. Und wir helfen den Hunden, die heute schon Hilfe brauchen.

MEDIZINISCHE HILFE

Kranke und verletzte Hunde erhalten bei uns die tierärztliche Hilfe, die sie brauchen. Auch Hunde von Menschen, die sich eine Behandlung selbst nicht leisten können, werden von unseren Teams versorgt – vom kleinen medizinischen Problem bis zum schweren Notfall.
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HUNDE IN NOT

Vor allem Welpen, aber auch ausgewachsene Hunde werden immer wieder ausgesetzt und sich selbst überlassen. Neu ausgesetzte Tiere fallen schnell auf. Wir nehmen sie auf, versorgen sie medizinisch und suchen bei Bedarf ein neues Zuhause innerhalb Rumäniens.
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HILFE FÜR STRAßenhunde

Unsere Teams sind täglich in der Region unterwegs. Sie füttern und versorgen Straßenhunde, behandeln kranke und verletzte Tiere und helfen dort, wo ein Hund auf der Straße ohne Unterstützung kaum eine Chance hätte.
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HILFE FÜR Hunde & ihre Besitzer

Noch immer leben viele Hunde unter schwierigen Bedingungen oder dauerhaft an der Kette. Wir sprechen mit den Besitzern, klären auf und helfen ganz praktisch mit besserer Haltung, Futter und tierärztlicher Versorgung. Unser Ziel: gemeinsam die Lebensbedingungen der Hunde dauerhaft verbessern.
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NOCH MEHR EQUIWENT.

Das war noch lange nicht alles.

Die Hundehilfe ist nur ein Teil unserer Arbeit. Entdecken Sie auf unserer Homepage, wo und wie Equiwent noch hilft – von der Pferdehilfe über humanitäre Projekte und Schirmherrschaften bis zu unserer Arbeit für Kinder und Familien.

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