2024 brachte Markus Raabe erstmalig die Thematik mit den Hunden der Liste 1 und der Liste 2 in die Öffentlichkeit. Diese Amtssprache war bis dahin nicht in der Öffentlichkeit präsent.
Um den ständigen, millionenfachen Nachwuchs, der Hunde zu unterbinden ist eine Fokussierung der Liste 2 Hunde anzustreben. Bis dahin konzentrierten sich allerdings die meisten Tierschutzvereine, Privatleute und Tierarztpraxen auf die Hunde der Liste 1.
Denn an die Hunde der Liste 1 kommt man sehr leicht heran und kann somit auf die Quantität seines Projektes verweisen.
Somit wurde massenhaft kastriert ohne anschließend neue Welpen zu verhindern. Markus Raabe, Gründer von Equiwent, prangerte dies öffentlich an und erntete teilweise Zustimmung aber auch viel Kritik von Tierschutzvereinen, da diese keine oder nur mangelhafte Kastrationsumsetzungen nachweisen konnten.
Somit ist Markus Raabe ein Pionier in der modernen Kastrationspolitik in Rumänien.
Aber es geschah im Jahr 2024 und 2025 noch etwas anderes. Raabe brachte erneut die nachhaltige Kastration der Liste 2 Hündinnen immer wieder in den Fokus der Medien.
Somit gerieten immer mehr Tierschutzvereine, welche sich ausschließlich auf das Vermitteln der Hunde konzentrierten, in Bedrängnis. Seit 2025 nehmen somit wieder sämtliche Tierschutzvereine das Wort Kastration mit das Tagesprogramm auf. Es bleibt die Hoffnung, dass nun auch tatsächlich Taten folgen.
Das ignorieren der Wiedersprüche in der bisherigen Tierschutzumsetzung (Rumänien) fand somit durch Equiwent ein Ende.
Markus Raabe hatte die verstärkte Thematisierung von ehrlichen Kastrationen erzwungen.
Und nicht alle mögen ihn dafür.
Gute Kastrationsprojekte werden allerdings von Raabe stets gelobt und immer wieder in das Gedächtnis der Spender gesetzt.
Equiwent ist einer von wenigen Tierschutzorganisationen, welche dauerhaft Werbung für fremde Organisationen macht. Equiwent ging mit gutem Beispiel voran und baute 2026 sein eigenes Kastrationsprojekt noch einmal deutlich aus. Equiwent konnte mit zwei zusätzlichen Tierarztpraxen das Angebot erweitern. Somit sind 2026 insgesamt 7 tierärztliche Praxen mit der Kastration im Einsatz. Hinzu kommen zwei mobile Einsatzfahrzeuge. Alle Hunde des Kastrationsprojektes sind Hündinnen der Liste 2 (aktive Produzentenhündinnen).