In vielen Regionen Nordostrumäniens stehen Familien, Kinder und ältere Menschen vor Herausforderungen, die sie allein kaum bewältigen können. Fehlende finanzielle Möglichkeiten, soziale Schwierigkeiten und eingeschränkter Zugang zu Unterstützung erschweren den Alltag vieler Menschen.
MIT UNSERER HUMANITÄREN HILFE UNTERSTÜTZEN WIR DORT,
WO HILFE WIRKLICH GEBRAUCHT WIRD.
Von sozialer Unterstützung und medizinischer Vorsorge bis hin zu direkter Hilfe und Hilfe zur Selbsthilfe stehen die Ärmsten der Armen im Mittelpunkt. Unser Ziel ist es, langfristige Perspektiven zu schaffen und nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen.
Dieses Projekt ist die Antwort auf eine humanitäre Schieflage in unserer EU. Mit Hilfe dieses humanitären Programmes helfen wir derzeit sehr vielen Kindern und ”Ghettofamilien”. Hinzu kommen zahlreiche Menschen welche vorübergehend Schutz, Obdach, Medizin oder Nahrung benötigen.
Die Schere zwischen armen und reichen Menschen klafft immer weiter auseinander in Deutschland, in der EU und besonders in Osteuropa.
Jedoch hat die Armut in Osteuropa noch ein viel härteres und hässlicheres Gesicht als die meisten Menschen in Deutschland sich das überhaupt vorstellen können. Menschen, die dauerhaft Hunger leiden, im Müll leben und absolut keinen Zugang zu medizinischer Betreuung erhalten sind real in unserer Europäischen Union.
Für viele hunderttausende einfache Bauersleute ist es noch heute ein Problem die eigenen Fäkalien aus dem Trinkwasser fern zu halten oder den Schulbesuch für die Kinder zu ermöglichen.
Waisenkinder oder Halbwaisen wie auch körperlich und geistig behinderte Menschen sind noch immer die größte humanitäre Herausforderung für Equiwent.
Es gibt schutzbedürftige Menschen, welche durch alle Raster fallen. Oft neigen wir dazu, die Schuldfrage in unserem eigenen Kopf zu stellen. Es kommt zur inneren Moralumkehr. Wir schaffen uns eine Barriere, die uns zur Untätigkeit verdammt.
“Die da hinten sind doch selber Schuld. Warum hat sie auch vier Kinder?” oder “Warum geht sie denn nicht einfach arbeiten?”
Die Antwort ist so leicht wie auch erschütternd – So manche Frau lebt immer noch nicht selbstbestimmt in unserem Europa. Frauenrechte sind in manchen Regionen nicht existent.
Es gibt Situationen im Leben, welche einem dermaßen umwerfen, dass man ohne fremde Hilfe nicht mehr hoch kommt. Wir haben Missbrauchsopfer (Teenager) mit resultierender Schwangerschaft erlebt. Mütter, die nach dem Tod ihres Mannes aus dem Dorf vertrieben wurden, mit kleinen Kindern an der Hand, haben bei uns Zuflucht gefunden.
Alles Einzelschicksale. Alles eigentlich nicht normal, oder? Aber das ist die bittere Realität. In Osteuropa gibt es Dörfer und Ghettos, die einer europäischen Union unwürdig sind.
Hier kämpft Equiwent für die Rechte der Schwachen. Und ja, manchmal retten wir dabei Leben. Wir reparieren Schulen und bauen Notunterkünfte. Wir geben Bildung und Nahrung.
Diese Karre ist das einzige Fortbewegungsmittel der Ärmsten in unserer EU. Stellen sie sich bitte vor dass der Hofherr seine hochschwangere Frau mit Entbindungsproblemen zur ärztlichen Behandlung in die 36 km entfernte Stadt bringen muss, mit dieser Karre! Aber das wird nicht passieren denn diese Bauersfrau hat eh keinen Zugang zu ärztlicher Versorgung, sowie hunderttausende weitere Menschen in Rumänien – ohne Geld.
Markus Raabe
Ghettos und Armutsviertel müssten eigentlich ein Dorn im Auge der EU und auch im Auge der rumänischen Regierung sein. Aber das Problem wächst jährlich mehr aus den Fugen und die internationale Antwort hierauf ist Massenschweigen.
Nach Schätzungen leben derzeit ca. 2 – 3 Millionen Analphabeten in Rumänien, ca. 1,5 Millionen Kinder besuchen keine oder nur teilweise eine Schule. Sie werden niemals Lesen oder Schreiben lernen. Niemals werden die Ärmsten in unserer EU einen Führerschein machen können, einen Beruf ausüben oder Steuern zahlen können.
Dinge wie Organhandel, Prostitution, Zwangsehe, Kinderprostitution und Menschen- sowie Kinderhandel sind die Folge dieses Versagens. Die jüngste Mutter in Rumänien ist 9 Jahre alt, sie wurde nicht freiwillig zur Mutter. Mädchen (Kinder schon ab 13 Jahre) sind bereits eine beliebte Ware in den Bordellen Europas, auch in Deutschland!
Die Schulbildung in Form von wissenschaftlicher Bildung, sowie die moralische Förderung und auch die Vermittlung eines sozialen Gemeinschaftsgedankens müsste der erste bedingungslose Schritt in eine besser Zukunft sein.
Das Schulpflichtgesetz ist ein fester Bestandteil in Europa.
In Rumänien wird es mit der Schulpflicht nicht so genau genommen. Jedoch liegt der Schlüssel zum Wandel.
Unser Adoptionsprogramm ist seit Ende 2012 aktiv und fördert eine schulische Bildung der Kinder und eine Betreuung der Kinder durch unsere Ärzte.
Gerade für die rumänischen Mädchen kann diese Hilfe lebensrettend sein.
Die Kinder werden unverzüglich zum Schulbesuch gebracht, die Tiere müssen umgehend ordentlich versorgt werden. Diese Vorgaben werden durch unsere Mitarbeiter kontrolliert – nach erfolgreicher Umsetzung werden Hilfsaktionen umgesetzt.
Täglich stehen viele dutzende Kinder und hilfsbedürftige Rentner unter unserer Obhut. Warme Kleidung ist auch in den “Hütten” nötig. Alle Kinder unserer Familien erhalten neben ausreichender Nahrung auch neue Schuhe und neue warme Kleidung. Für viele Kinder und auch Jugendliche ist es das erste Mal in ihrem Laben, dass sie eigene, neue Schuhe besitzen.
Natürlich war es unser Bestreben möglichst intensiv und nachhaltig die Lebenssituationen der Armutsfamilien zu verbessern. Hierbei musste uns eine Symbiose gegen menschliches und tierisches Leid gelingen.
Der Erfolg gibt unserem Konzept recht. Seit Beginn haben wir, durch die Fürsorge unserer Mitarbeiter, unzählige Familie aufbauen können.
Das, was Equiwent an materiellen Hilfsgütern, an Hilfeleistungen und an medizinischer Notversorgung liefert ist nicht mit Worten zu beschreiben. Im Laufe der vergangenen Jahre ist ein nachhaltiges Konzept entstanden welches auch den Tieren zu Gute kommt.
Aber das größte und wichtigste Geschenk, was wir den Ärmsten übergeben, ist die Hoffnung auf eine bessere Zukunft und das Wissen nicht von seinen EU-Nachbarn verstoßen, sondern unterstützt, zu werden.
Equiwent liefert mit diesem Adoptionsprogramm:
Schulunterricht, Medizin, Hilfestellung, Grundnahrungsmittel
und das Wichtigste: eine Perspektive!
Wir erhalten oft E-Mails von lieben Menschen, welche nur eine Familie oder insbesondere ein einzelnes Kind unterstützen möchten. Wir können diesen Gedanken gut verstehen, ABER … Leider ist es bei Equiwent nicht möglich ein Kind “einzeln für sich” zu adoptieren.
WARUM NICHT?
Wir sind nicht das Sozialamt, sondern bieten nur eine zeitlich befristete Hilfe, um wieder auf die eigenen Füße zu kommen. Manche Menschen fallen nur wenige Wochen unter unseren Rettungsschirm.
Von Beginn an fiel uns auf, dass gewisse Kinder besonderen Reiz auf die Menschen ausübten. Blonde niedliche Jungs finden schnell große Zustimmung. Nicht selten hatten wir E-Mails mit folgendem Wortlaut:
“… daher würde ich gerne diesen niedlichen Jungen XY adoptieren. Ich möchte ihm gerne monatlich 70.00 Euro zukommen lassen, aber nur ihm! Sie müssen mir garantieren, dass das hässliche Kind (auf dem anderen Bild ganz rechts) nichts von meinem Geld bekommt!”
Unser Hilfsprogramm für Menschen in Not ist, dank seiner lieben Förderer, handlungsfähig! Unsere Mitarbeiter verwalten diesen einen “Topf”. Er kann nur gerecht aufgeteilt werden, wenn wir die geringen finanziellen Mittel monatlich neu aufteilen.
Unter dem Stichwort “Humanitäre Hilfe” kommt jede Spende bei den bedürftigen Familien an.

Ja, in diesem Haus in Ostrumänien lebten Menschen. Menschen mit Hoffnungen, mit Ängsten und auch mit alltäglichen Schwierigkeiten.
Kein Strom, kein fließendes Wasser.

30 Jahre lang lebte David in dieser Lehmbehausung – er wurde als junger Mann zwangsverpflichtet. Als er in den 80er Jahren auf den LKW gezerrt wurde wusste er nicht, dass er seine Familie nie wieder sehen würde. Das Haus brannte nieder. Er beschmierte die Brandruine mit Lehm um das Elend, zumindest von außen, nicht ertragen zu müssen.
In unseren Humanitären Hilfsprojekten liegt uns die medizinische Vorsorge sehr am Herzen. Wir sind uns bewusst, dass viele Menschen in benachteiligten Regionen keinen Zugang zu einer angemessenen Gesundheitsversorgung haben und deshalb oft unter vermeidbaren Krankheiten leiden.
Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass in unseren Projekten eine frühzeitige Erkennung und Behandlung von möglichen Krankheiten stattfindet. Wir bieten unseren Schützlingen regelmäßige Gesundheitschecks an und stellen sicher, dass sie bei Bedarf schnell medizinische Hilfe erhalten. Dabei arbeiten wir eng mit örtlichen Schulen zusammen, damit eine nachhaltige medizinische Versorgung gewährleistet werden kann.
Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Versorgung von Kindern mit Seh- und Hörbeeinträchtigungen. Denn diese können das tägliche Leben und die persönliche Entwicklung stark einschränken.
Wir stellen deshalb sicher, dass Kinder mit Seh- und Hörproblemen Zugang zu qualitativ hochwertigen Brillen und Hörgeräten haben und unterstützen sie bei Bedarf auch bei einem Arztbesuch.
Unsere medizinische Vorsorge umfasst aber auch die Aufklärung der Menschen über die Bedeutung von Mundhygiene und sensibilisieren unsere Patienten über Maßnahmen, die dazu beitragen, Zahnkrankheiten zu vermeiden – in den Schulen finden dazu Zahnputzschulungen durch örtliche Zahnärzte statt – auch die entsprechenden Pflegemittel, Zahnbürsten, Zahnseide und Zahnpasta wird durch uns bereitgestellt.
Wir sind davon überzeugt, dass eine gute medizinische Versorgung ein grundlegendes Menschenrecht ist. Deshalb setzen wir uns in unseren Humanitären Hilfsprojekten dafür ein, dass alle Menschen Zugang zu einer angemessenen Gesundheitsversorgung haben und unterstützen sie dabei, ein gesundes und erfülltes Leben zu führen.
Das Lebensende ist eine besondere und oft herausfordernde Zeit – für Betroffene ebenso wie für ihre Angehörigen. Equiwent engagiert sich in der Hospizarbeit, indem wir finanzielle Unterstützung und dringend benötigte Sachspenden bereitstellen, um den Alltag von Sterbenden und Pflegenden zu erleichtern.
Equiwent unterstützt seit langer Zeit Hospize in Rumänien, wo es oft an grundlegender Ausstattung fehlt. Seit Kurzem haben wir unsere Hilfe auch auf Deutschland ausgeweitet – mit einem besonderen Augenmerk auf Kinderhospize. Unser Ziel ist es, sowohl Erwachsenen als auch Kindern in ihrer letzten Lebensphase Würde, Sicherheit und eine bestmögliche Versorgung zu ermöglichen.
Jeder Mensch verdient einen würdevollen Abschied, unabhängig von finanziellen Möglichkeiten. Doch oft mangelt es Hospizen an Ressourcen, um eine umfassende und menschliche Pflege sicherzustellen. Hier setzen wir an – mit gezielter Unterstützung, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Ihre Spende hilft, dringend benötigte Hilfsmittel bereitzustellen und Pflegeeinrichtungen zu entlasten.
Unsere Hilfe ist gezielt und praxisnah. Wir stellen sicher, dass Hospize und Pflegeeinrichtungen die Ausstattung erhalten, die sie dringend benötigen.
Ihre Fördermitgliedschaft trägt dazu bei, dass regelmäßige Gesundheitschecks für Kinder stattfinden können und stellt sicher, dass Kinder mit Seh- und Hörbeeinträchtigungen Zugang zu qualitativ hochwertigen Brillen und Hörgeräten haben und sie bei Bedarf auch bei einem Arztbesuch unterstützt werden.
spenden@equiwent.org