Mit unserem Tierschutzunterricht erreichen wir heute zahlreiche Schulklassen in ländlichen Regionen Rumäniens – dort, wo Tiere zum Alltag gehören, aber Wissen und Aufklärung oft fehlen. Was früher als einzelnes Projekt begann, ist heute ein fester Bestandteil unserer Arbeit geworden.
Der Unterricht findet an den Schulen statt und wird von unseren Tierärztinnen und Tierärzten durchgeführt – gemeinsam mit Lehrkräften und Sozialarbeitern, die die Kinder im Alltag begleiten. Ergänzend dazu kommen die Schulklassen direkt zu uns in die Tierklinik. Dort erleben die Kinder, was es bedeutet, einem Tier wirklich zu helfen, und wissen gleichzeitig ganz konkret, an wen sie sich wenden können und wohin sie gehen müssen, wenn ein Tier Hilfe braucht.
Wir arbeiten mit eigenen Lehrmaterialien, die genau auf die Lebensrealität der Kinder abgestimmt sind. Für die Jüngeren gibt es kindgerechte Ausmalbücher, für die Älteren Bücher mit vielen Fotos und verständlichen Sachtexten. So wird Wissen greifbar und bleibt nicht abstrakt.
Im Unterricht geht es nicht um Theorie, sondern darum zu verstehen, woran man erkennt, dass ein Tier leidet, was es braucht und wie man richtig handelt. Die Kinder bringen verletzte Tiere, erzählen von kranken Kühen oder erschöpften Arbeitspferden – und genau daraus entsteht etwas, das kein Lehrbuch vermitteln kann: ein echtes Verständnis.
So wird aus Wissen Verantwortung.
Und diese Verantwortung endet nicht bei den Kindern. Sie tragen das Gelernte weiter – in ihre Familien, zu Eltern und Großeltern. Genau dort, wo Veränderungen oft am schwierigsten sind, beginnt langsam ein Umdenken.
Unsere mobilen Tierärzte greifen diese Hinweise auf und fahren dorthin, wo Hilfe gebraucht wird. Was im Unterricht beginnt, setzt sich draußen fort – direkt vor Ort.
Tierschutzunterricht verändert nicht alles sofort.
Bei den Kindern entscheidet sich, wie Zukunft aussieht.
Mit einer Fördermitgliedschaft unterstützen Sie uns den Tierschutzunterricht auszuweiten.
Humanitäre Hilfe beruht auf dem Gedanken, dass jeder Mensch ein Anrecht auf körperliche Unversehrtheit und damit Schutz vor Schmerz und Gewalt hat. Nothilfe ist stets bedingungslos.
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