Das Projekt bietet derzeit über 26 Pferden und Eseln ein liebevolles Zuhause und steht für Hoffnung und Heilung für Tiere und Kinder gleichermaßen.
Mit nur 350,- € im Monat finanzieren wir einen Gnadenplatz, einschließlich Tierarzt, Hufschmied und Service. Darin enthalten ist auch hochwertiges Heu, Stroh und Kraftfutter.
Seit wir 2015 Europas erste gemeinnützige Tierklinik eröffneten, hat sich viel getan. Unsere Mission war von Anfang an klar: Tieren in Not zu helfen.
Doch im Laufe der Jahre wurde deutlich, dass viele Pferde nicht nur medizinische Versorgung brauchen – sondern auch einen Ort, an dem sie in Sicherheit leben dürfen.
So entstand das Kelly-Gnadenprojekt – ein übergreifendes Netzwerk aus Gnadenhöfen in Rumänien und Deutschland, das Pferden, Ponys und Eseln ein dauerhaftes Zuhause schenkt.
Hier erhalten sie medizinische und huforthopädische Betreuung, Futter, Pflege und menschliche Zuwendung.
In unmittelbarer Nähe unserer Tierklinik in Nordostrumänien liegen die großen Weiden und Stallungen unserer Gnadenbrotpferde.
Die Nähe zur Klinik ermöglicht eine enge tierärztliche Begleitung: Unsere Teams sind bei Bedarf sofort zur Stelle, und selbst ältere oder chronisch kranke Tiere können optimal versorgt werden.
Hier dürfen ehemalige Arbeitspferde, verletzte und traumatisierte Tiere einfach wieder Pferd sein – in Gemeinschaft, in Ruhe und mit der Sicherheit, dass jemand über sie wacht.
Auch in Deutschland liegt der Fokus auf besonders herausfordernden Fällen – auf Pferden, die nirgendwo sonst Aufnahme finden würden.
Dazu zählen Tiere mit schweren orthopädischen oder medizinischen Problemen, deren Versorgung spezielle Fachkenntnis erfordert.
Viele dieser Pferde stammen aus Beschlagnahmungen. Unsere Ressourcen und unsere Expertise sind gezielt darauf ausgerichtet, diesen Tieren eine sichere Zuflucht zu geben – nicht, um Verantwortung anderer zu übernehmen, sondern um jenen zu helfen, die keine andere Chance mehr haben.
Ein Teil dieser Pferde – sowohl in Rumänien als auch in Deutschland – hat im Laufe der Zeit eine neue, besondere Aufgabe gefunden:
Sie sind heute unsere Therapiepferde für bedürftige Kinder.
Diese Tiere, die einst selbst Leid erfahren haben, helfen nun Kindern aus schwierigen Lebenslagen, Vertrauen zu fassen, Ängste zu überwinden und Mitgefühl zu entwickeln.
Darüber hinaus öffnen wir unsere Türen auch für Schulklassen.
Bei uns dürfen sie Pferde hautnah erleben, sie versorgen, Fragen stellen und lernen, was Verantwortung wirklich bedeutet.
wir brauchen Ihre Hilfe jetzt –
um alles Wirklichkeit werden zu lassen.
Benannt wurde das Projekt nach Kelly, einer Stute, deren Geschichte den Grundstein für alles legte – und deren Andenken uns bis heute begleitet.
Kelly kam in einem Zustand zu uns, der keine Rückkehr zu ihrem früheren Besitzer zuließ. Sie war abgemagert, entkräftet und so tief erschöpft. Als sich herausstellte, dass sie zudem hochtragend war, war die Fassungslosigkeit groß – doch noch größer war der Entschluss, sie zu behalten. Niemand im Team zögerte auch nur eine Sekunde.
Die Entscheidung war einstimmig und von Herzen:
„Du musst nie wieder arbeiten, Kelly.“
Kelly wurde – nach Rose – das zweite Gnadenbrotpferd unserer Organisation und das Sinnbild für all jene Tiere, die zu gebrochen oder zu schwach sind, um weiterzugehen, und die trotzdem eine Zukunft verdienen. Sie schenkte uns mehr, als wir ihr je zurückgeben konnten. Durch sie lernten wir, dass Heilung nicht immer bedeutet, gesund zu werden – sondern Frieden zu finden.
Aus Kellys Geschichte entstand die Idee, einen Ort zu schaffen, an dem kein Pferd mehr Angst vor dem nächsten Tag haben muss. Ein Ort, an dem Arbeitstiere zu Lebewesen werden, die einfach sein dürfen.
Daraus wuchs das Kelly-Gnadenprojekt – benannt nach der mutigen Stute.