Kettenhunde gehören in vielen ländlichen Regionen Rumäniens noch immer zum Alltag. Oft ist die Kette kaum länger als einen Meter, Bewegung und Schutz fehlen.
Equiwent hilft Familien dabei, diese Haltung zu verändern und Hunden ein besseres Leben zu ermöglichen. Familien, die an unserem Armutsprogramm teilnehmen möchten, verpflichten sich dabei, den Tierschutzgedanken von Equiwent zu übernehmen und ihre Hunde von der Kette zu befreien.
Kettenhunde gehören in vielen ländlichen Regionen Rumäniens noch immer zum Alltag. Oft ist die Kette kaum länger als einen Meter, Bewegung und Schutz fehlen.
Equiwent hilft Familien dabei, diese Haltung zu verändern und Hunden ein besseres Leben zu ermöglichen. Familien, die an unserem Armutsprogramm teilnehmen möchten, verpflichten sich dabei, den Tierschutzgedanken von Equiwent zu übernehmen und ihre Hunde von der Kette zu befreien.
In vielen Dörfern Rumäniens werden Hunde traditionell an kurzen Ketten gehalten. Häufig fehlt es an sicheren Zäunen oder geeigneten Gehegen, und so verbringen viele Tiere ihr gesamtes Leben angebunden.
Manche Familien wünschen sich selbst eine bessere Haltung für ihre Hunde und bitten uns um Hilfe. In solchen Fällen unterstützen wir gerne beim Bau sicherer Hundegehege.
Für Familien, die Teil unseres Armutsprogramms werden möchten, ist die Befreiung der Hunde von der Kette jedoch eine klare Voraussetzung. Unsere Hilfe ist zwar kostenlos, aber nicht gratis: Wer von unserem Programm profitiert, übernimmt Verantwortung für seine Tiere und unterstützt aktiv den Tierschutzgedanken von Equiwent.
Statt Hunde freizukaufen – wodurch das Problem meist nur verlagert würde – setzen wir auf nachhaltige Lösungen vor Ort. Durch sichere Gehege können Hunde sich bewegen, Schutz finden und erstmals ohne Kette leben.
So entsteht nicht nur unmittelbare Hilfe für die Tiere. Gleichzeitig verändert sich auch der Umgang der Menschen mit ihren Hunden – und genau darin liegt ein wichtiger Schritt zu dauerhaftem Tierschutz.
Wir behandeln täglich kostenlos alle Tiere ohne Besitzer. Tiere von Obdachlosen oder völlig mittellosen Menschen.
Wir versorgen täglich zahlreiche verletzte Tiere. Tiere mit akuten Schmerzen oder dringendem Behandlungsbedarf.
Wir bringen täglich Hundenahrung zu den ärmsten Hundebesitzern und versorgen (kastrierte) Straßenhunde mit Nahrung.
Unkastrierte Hunde können wir durch die Fütterung aufspüren und unserem unserem aktiven Kastrationsprogramm zuführen.
Ausgesetzte Hunde und verwaiste Welpen nehmen wir bei uns in der Tierklinik auf, päppeln sie wieder hoch und vermitteln sie vor Ort.
Equiwent hilft nicht nur Straßenhunden, sondern auch den Hunden der ärmsten Bevölkerung in Nordostrumänien. Gerade in ländlichen Regionen leben viele Familien in großer Armut und können sich einen Tierarztbesuch für ihre Tiere schlicht nicht leisten. Manche Hunde haben über Jahre hinweg keinerlei medizinische Versorgung erhalten.
Genau hier setzt Equiwent an. In unserer Tierklinik und gemeinsam mit kooperierenden Tierarztpraxen behandeln wir Hunde kostenlos, wenn ihre Besitzer mittellos sind. Unsere Hilfe reicht von Entwurmungen und Parasitenbehandlungen über Krallenschneiden, Wundversorgung und Zahnbehandlungen bis hin zu Operationen und Notfallmedizin.
So helfen wir unnötiges Leid zu verhindern und für viele dieser Hunde ist unsere Hilfe der erste Tierarztkontakt ihres Lebens.
Wir betreiben eine non-profitable Tierklink.
Alle Behandlungen sind kostenlos.
Die Klinik ist im ärmsten Landstrich unserer EU.
Unsere Arbeit findet nicht nur in der Tierklinik statt. Tierärzte, Sozialarbeiter und Tierschutzteams von Equiwent sind regelmäßig direkt in den Dörfern unterwegs. Dort sprechen sie mit den Menschen, organisieren Hilfe für ihre Tiere und bringen Hunde bei Bedarf zur Behandlung oder zur Kastration in unsere Klinik oder zu kooperierenden Tierarztpraxen. Auf diese Weise erreichen wir auch abgelegene Regionen, in denen sonst kaum tiermedizinische Versorgung existiert.
Neben den Hunden der Landbevölkerung kümmern sich unsere Teams auch um zahlreiche Straßenhunde. Bestehende Rudel werden beobachtet und regelmäßig mit Futter versorgt. Wenn einzelne Tiere verletzt oder krank sind, greifen unsere Teams ein und sorgen für die notwendige medizinische Hilfe.
Ein besonders wichtiger Bestandteil dieser Arbeit ist die Kastration der Hündinnen. Sie werden eingefangen, kastriert und anschließend wieder in ihr gewohntes Umfeld zurückgebracht. So verhindern wir, dass immer neue Welpen geboren werden.
Gerade im Winter ist diese Hilfe besonders wichtig. Niedrige Temperaturen und ein erhöhter Energiebedarf führen bei vielen Hunden zu Hunger und Krankheit. Unsere Teams versorgen deshalb regelmäßig Hunde mit Futter und achten darauf, dass geschwächte oder ausgesetzte Tiere nicht erfrieren.
Schwer verletzte oder besonders gefährdete Hunde können vorübergehend in unserer Tierklinik aufgenommen und dort versorgt werden.
Neben der Hilfe für Straßenhunde und Hunde aus der Landbevölkerung betreibt Equiwent eine eigene Tierklinik in Nordostrumänien. Hier können Hunde aufgenommen werden, die vorübergehend Schutz, medizinische Versorgung oder eine intensivere Betreuung benötigen.
Derzeit stehen in unserer Klinik etwa 30 Plätze für Hunde zur Verfügung. Diese Kapazität ist bewusst begrenzt, damit jedes Tier ausreichend Aufmerksamkeit, Pflege und Beschäftigung erhält. Unsere Hunde leben in großen, sicheren Unterkünften und werden täglich von unserem Team betreut. Regelmäßige Bewegung, Beschäftigung und menschlicher Kontakt gehören für uns selbstverständlich dazu.
Viele der Tiere kommen aus schwierigen Situationen und brauchen zunächst Zeit, um Vertrauen zu fassen. Unsere Tierärzte und Tierpfleger kümmern sich deshalb nicht nur um die medizinische Versorgung, sondern auch darum, dass die Hunde wieder zur Ruhe kommen und ein stabiles Verhalten entwickeln können.
Equiwent vermittelt Hunde grundsätzlich ausschließlich innerhalb Rumäniens. So können wir die zukünftigen Halter persönlich kennenlernen, die Lebensbedingungen der Tiere besser einschätzen und sicherstellen, dass jeder Hund dauerhaft gut untergebracht ist.
Unsere Arbeit verfolgt das Ziel, Missstände vor Ort zu verändern und langfristig zu verbessern. Deshalb konzentrieren wir uns darauf, gemeinsam mit den Menschen in den betroffenen Regionen Lösungen zu schaffen, die dauerhaft funktionieren.
Equiwent vermittelt daher keine Tiere nach Deutschland – weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft. Dabei kritisieren wir die Arbeit anderer Organisationen nicht. Tiervermittlungen können ein wichtiger Teil des Tierschutzes sein. Unser Ansatz ist jedoch ein anderer: Wir setzen auf nachhaltige Veränderungen direkt vor Ort.
Die Zahl der Hunde, die Hilfe benötigen, ist weiterhin groß. Deshalb arbeiten wir daran, unsere Möglichkeiten zur Aufnahme und Versorgung künftig zu erweitern. Ziel ist es, zusätzliche Kapazitäten zu schaffen, damit noch mehr Hunde eine sichere Übergangsstation erhalten können, bis sie ein dauerhaftes Zuhause gefunden haben.
Wir kaufen Hundefutter in großen Mengen (Paletten!) direkt vor Ort – dies fördert nicht nur die Wirtschaft vor Ort, sondern ist auch deutlich günstiger als Hundefutter aus Deutschland tausende Kilometer weit zu befördern. Zudem sparen wir Platz und viel Zeit bei der Organisation unserer Sachspendentransporte.
Als Fördermitglied oder Sponsor unterstützen Sie unser Projekt durch finanzielle Zuwendung. Hierdurch können wir die Tierklinik, unser aktives Dauerkastrationsprogramm und die kostenlose tägliche Versorgung der Kleintiere aufrecht erhalten!
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